Last Minute Reisen & Hotels auf Menorca

Menorca ist die Schwesterinsel von Mallorca, die nördlichste und mit ihren knapp 700 Quadratkilometern auch die zweitgrößte der Balearen. Der noch recht ursprüngliche Norden der Insel ist eher felsig und geprägt von schroffen, zerklüfteten und teilweise sehr fjordartigen Küsten. Der Süden der Insel wirkt dagegen sanfter, die Küste ist weniger stark zerklüftet und Sie werden auch eine umfangreiche Anzahl wunderschöner Strände vorfinden, die mit ihrem feinen Sand und ihrem türkisblauen Meer zum Erholen und zu einem Bad im Meer einladen. Im Allgemeinen ist die Insel sehr grün und waldreich.
Strände
Während sich die Strände im rauen Norden Menorcas in allen Farbnuancen von weiß, gelb bis rot präsentieren, erinnern die Strände im Süden an die puderfeinen Sandstrände der Karibik. Oft in kleinen romantischen Buchten gelegen und von üppig grüner Naturlandschaft umrahmt fallen die Sandstrände flach ins azurblaue Meer. Dies, die kinderfreundlichen Ferienanlagen und die kurze Flugdauer machen Menorca zu einem perfekten Urlaubsziel für Familien mit kleinen Kindern.
So lädt der weitläufige, feinsandige Strand von Punta Prima zum Sandburgenbauen und sicheren Badespaß ein. Zu neuen Kräften finden Groß und Klein dann beim Schlendern über die sehr schöne Promenade mit Cafés, Bars und kleinen Geschäften. Mit etwa 3 Kilometer Länge entdeckt Menorca Urlauber in Son Bou den größten Strand der Insel, an dem sich auch eine unter Naturschutz stehende Dünenlandschaft anschließt. Auch Anhänger der Freien Körperkultur finden links und rechts des Strandes abgeschiedene Buchten mit Stränden für sich. Auch die sehr beliebten Ferienorte Son Xoriguer und Cala nBosch verfügen über einen herrlich weißen, flach ins Meer abfallenden Strand, der sich in eine üppig grüne Hügellandschaft schmiegt, hinter der die flach gebauten Ferienanlagen verbergen.
Als schönster Strand im Süden Menorcas gilt die Cala Macarella. Von Pinienwäldern umrahmt liegt er in einer geschlossenen Felsenbucht und ist nur durch einen längeren Wanderweg von Cala Santa Galdana aus zu erreichen. Wer ein Stück weiter auf dem gesicherten Wanderweg entlang der Felsenklippen läuft, trifft zudem auf den nicht minder schönen Strand Cala Macarelletta, an dem sich teilweise auch Anhänger der Freien Körperkultur niederlassen, was im Übrigen auch auf die Strände Cala Trebalúger und Cala Es Bots zutrifft. Ihr Pontons im rauen Norden Menorcas sind die Playas de Formells. Die Strände, wie der Cala Tirant, liegen in einer tief ins Landesinnere eingeschnittenen Bucht, die für ihre fantastischen Felsenformationen und üppig grünen Berghänge bekannt ist. Aufgrund des stetig wehenden Nordwinds ist sie zudem ein Eldorado für Windsurfer und Segler.
Wassersport - Tauchen, Windsurfen, Segeln, Kajak fahren und vieles mehr
Traumhafte Strände und abenteuerliche Wassersportarten liegen nah beieinander. So auch auf Menorca, wo in größeren Ferienorten immer auch Bootsverleihe, Tauch-, Segel- und Surfschulen zu finden sind. Mit dem Kajak oder Katamaran die fjordähnliche Küstenlandschaft im Norden Menorcas auskundschaften, die hohen Wellen zum Windsurfen nutzen, mit dem Jet Ski übers Meer düsen oder doch lieber gemütlich Schnorcheln – Menorca bietet für Wasserratten viel Abwechslung.
Auch Taucher dürfen sich auf angenehme Wassertemperaturen, sehr gute Sichtverhältnisse und vor allem über herrliche Tauchreviere freuen. Denn die Unterwasserwelt, besonders vor der Nordwestküste Menorcas, ist mit ihren Grotten, Unterwasserhöhlen, Riffen und Wracks sowie den zahlreichen Fischarten, darunter Muränen, Langusten und Sehpferdchen, faszinierend schön.
Wandern im Biosphärenreservat Menorca
Da die Insel Menorca von der UNESCO zum Biosphärenreservat ernannt wurde, dürfen sich auch Landratten auf außergewöhnliche und unberührte Naturlandschaften wie der Schlucht Barranc dAlgender und dem Naturpark S’Albufera d’es Grau freuen.
Wer die Insel zu Fuß oder mit dem Rad kennen lernen will, dem empfiehlt sich der Wanderweg Cami de Cavalls, der die gesamte Küste entlang verläuft und zu entlegenen Buchten und Stränden führt. Der Norden Menorcas bietet hierbei wegen seiner Felsenklippen und üppigen Vegetation besonders schöne Wanderabschnitte, wie etwa der Wanderweg zwischen den Orten Punta Nati und Cala Morell, die Route zwischen Ets Alocs und Penyal de sa Muntanya Mala sowie der Küstenabschnitt von Cala Sant Esteve bis zum Hafen von Mahon. Die Wege sind leicht bis mittelschwer und zwischen 3 bis 6 Kilometer lang, die Wanderer in 2 bis 4 Stunden zurücklegen. Zum Schluss noch ein Tipp: ein besonders schönes Naturschauspiel erleben Menorca Gäste Ende Januar /Anfang Februar, wenn die Mandelblüte die Landschaften in ein weiß-rosafarbenes Blütenmeer verwandelt.
Sehenswürdigkeiten
Wie an traumhaften Stränden so ist Menorca auch an Sehenswürdigkeiten nicht arm. Mit der ehemaligen Hauptstadt Ciutadella etwa, an der Westküste Menorcas gelegen, entdecken Reisende ein kulturhistorisches Schmuckstück: das Labyrinth der altstädtischen Gassen, der maurische Baustil der Häuser, der Plaça des Born mit dem Rathaus und einigen imposanten Adelspalästen, die riesige Kathedrale Santa Maria de Ciutadella aus dem 14. Jahrhundert und vieles mehr werden sie ins Staunen versetzen.
Auch die Hauptstadt Mahon an der Südostküste der Insel lädt zu einem Bummel durch verwinkelte Gassen, einem Spaziergang im zweitgrößten Naturhafen der Welt und zum Verweilen in einem der vielen kleinen Straßencafés, Bars und Restaurants ein. Auch an vielfältigen Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten herrscht kein Mangel und mit der Festung La Mola aus dem 19. Jahrhundert sowie der alten Stadtmauer und ihren gotischen Festungstürmen entdecken Sie zudem einige der beeindruckendsten Bauwerke der Insel.
Außerdem lohnen sich ein Ausflug nach Alaior, der drittgrößten Stadt Menorcas, die mit einer malerischen Altstadt und einer lebendigen Kulturszene zu begeistern weiß. In Es Castell erwarten Sie der malerische Hafen Cala Fons mit seinem Bars und Restaurants. In der Nähe von Son Bou entdecken Wanderer beispielsweise so malerische Orte wie die Calas Covas sowie die prähistorische Siedlung Torre den Gaumés aus der Talayotkultur, für welche die sogenannten Taules kennzeichnet sind, beeindruckende, von Menschenhand geschaffene Felsenskulpturen in T-Form. Von diesen gibt es auf Menorca einige zu entdecken: die Siedlung Torralba d’en Salort in der Nähe von Ciutadella gilt als die bedeutendste. Auch die hiervon nicht weit entfernte Begräbnisstätte Naveta de Es Tudons aus der Bronzezeit lohnt eine Besichtigung.
